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Schädlingsbekämpfung und Kammerjäger

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• Schädlingsbekämpfung & Kammerjäger, vor Ort Besuche
• Wespennest und Ratten Entfernung,
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Wespennest auf dem Balkon, oder Mäuse im Haus? Was tun?



Es gibt die unterschiedlichste Arten von sogenannten Schädlingen.


Nicht jeder Schädling lässt genau bestimmen oder zuordnen. Der eine beurteilt einen Schädling als Gesundheitsschädlich, andere als lästig manche sogar als gefährlich. Manche Menschen reagieren panisch, andere sehr gelassen.

Bei der Beurteilung spielt immer das persönliche empfinden oder die persönliche Schmerzgrenze eine entscheidende Rolle. Ein Kammerjäger nimmt eine Beurteilung eher sachlich vor und hilft die individuell richtige Lösung für das Problem zu finden.

Schädlinge werden allgemein in verschiedene Gruppen aufgeteilt:

Hygieneschädlinge
Schädlinge die Mensch und Tier gesundheitlichen Schaden zufügen z.B. einige Ratten, Mäuse, Fliegen und Schaben Arten

Vorratsschädlinge
Schädlinge die Lebens- und Futtermittel befallen z.B. einige Motten oder Käfer Arten

Materialschädlinge
Schädlinge die Materialien tierischen oder pflanzlichen Ursprungs schädigen z.B. einige Käfer Arten

Lästlinge
Schädlinge die überwiegend nur als lästig empfunden werden z.B. Ameisen oder Asseln

Parasiten
Schädlinge die Menschen und Haustiere stechen und sich von ihrem Blut ernähren z.B. Flöhe, Läuse oder Zecken

Objektschädlinge
Schädlinge die Objekte und Fassaden schädigen z.B. Tauben oder Holzwürmer

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Schädlingen und mögliche Gegenmaßnahmen finden Sie auf den Internetseiten der Firmen in unserer Datenbank.

Was ist ein Kammerjäger ?


Umgangssprachlich wird diese Bezeichnung für den Schädlingsbekämpfer verwendet. Der Schädlingsbekämpfer ist seit 2004 in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf. Manchmal wird der Schädlingsbekämpfer auch als Exterminator bezeichnet. Das Wort Kammerjäger kommt aus dem Mittelalter und bezeichnete die Haupttätigkeit: in der Kammer (Wohnung) nach Wanzen jagen. das heutige Berufsbild eines Schädlingsbekämpfers ist hingegen breit gefächert und hat nicht mehr mit der damailigen einfachen Tätigkeit zu tun.

Was kann ich vorbeugend gegen Schädlingsbefall tun?

Der sachkundige Schädlingsbekämpfer


Ist der Einsatz von Chemie nicht zu vermeiden, sollten Sie diese Arbeiten lieber einen Schädlingsbekämpfer (Kammerjäger) überlassen, da Sie mit der falschen Anwendung von Bioziden (Schädlingsbekämpfungsmittel) auch sich selbst und andere Mitbewohner schaden können. Schließlich sind Biozide Giftstoffe die Lebewesen abtöten sollen. Durch falsche oder unnötige Anwendungen können in der Wohnung gesundheitsbedenkliche Rückstände verbleiben und die Gesundheit aller Mitbewohner belasten oder sogar schädigen!

Ein weiteres Problem ist, dass Sie dann nur kurzfristig das Problem bekämpfen, da die Ursachen nicht nachhaltig behoben werden. So kann sich der Befall ausbreiten, da die Schädlinge in bislang nicht befallene Bereiche vertrieben werden.

Sollte Ihr Haustier Flöhe haben, lassen Sie sich von ihrem Tierarzt über risikoarme Maßnahmen zur Umgebungsbehandlung in der Wohnung (Körbchen etc.) informieren. Der Einsatz von Präparaten gegen Flöhe im Wohnraum muss nicht immer erfolgen und sollte soweit es geht vermieden werden.

Wie finde ich einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer?


Adressen von Schädlingsbekämpfungsfirmen in ihrer Nähe erhalten Sie beim Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verband e.V. (www.dsvonline.de) oder beim Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e.V. (www.vfoes.de).

Woran erkenne ich einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer?


Fragen Sie nach!

Lassen Sie sich von der Fachkraft vor Ort die Prüfungsurkunde der Industrie und Handelskammer (IHK) vorlegen. Zumindest sollte ein Sachkundenachweis in dem entsprechenden Teilgebiet der Schädlingsbekämpfung vorgelegt werden können. Ist das nicht der Fall, so darf die Person nur in Begleitung eines erfahrenen Kollegen arbeiten, der seine Sachkunde nachweisen kann.

Ein sehr guter Schädlingsbekämpfer sollte Ihnen zusätzlich Zertifikate über die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen zeigen können.

Das Zusatzprädikat „tüv-geprüft“ gilt je 3 Jahre. Neben Sachkunde und Weiterbildung werden technische Standards und Arbeitsschutzbestimmungen der Firma geprüft.

Woran erkenne ich einen seriösen Schädlingsbekämpfer?


Ein seriöser Schädlingsbekämpfer nimmt erst das befallene Objekt in Augenschein bevor eine Kostenkalkulation macht. Pauschalangebote am Telefon sollten Sie eher skeptisch stimmen.

Zudem gehört zu seiner Arbeit eine fundierte Beratung über die Ursachen und ihre Vermeidung, die der Schädlingsbekämpfer in Rechnung stellen muss.

Eine Vernebelung der gesamten Wohnung mit Schädlingsbekämpfungsmitteln ist nur in den seltensten Ausnahmefällen notwendig. Die Regel sollte immer eine gezielte Behandlung der zuvor identifizierten Schlupfwinkel der Schädlinge mit spezifisch wirkenden Mitteln sein.

Wichtige Informationen:


Telefonisch sollten Sie erfragen wer die Bekämpfung durchführt (Name der Firma und des Mitarbeiters vor Ort). Sie sollten auch angeben, um welche Art von Befall es sich handelt und das Bekämpfungsziel (in der Regel Tilgung des Befalls).

Der Schädlingsbekämpfer sollte Ihnen genau erklären womit er den Befall bekämpft (eingesetzte Präparate, Wirkstoffmenge und -konzentration, Anzahl der Behandlungen), wie und wann werden die gefährlichen Wirkstoffe wieder aus den Räumen entfernt (Dekontamination), welche Vorsichtsmaßnahmen Sie sollten treffen sollten (Hinweise zu Risiken und Sicherheitsregeln)und wie viel die Bekämpfung kosten wird.

Rechtliche Regelungen


Gewerbsmäßige Schädlingsbekämpfung benötigt eine Gewerbeanmeldung, die Anzeige beim Veterinäramt sowie einen Sachkundenachweis der Personen, die die Bekämpfung vor Ort durchführen. Sachkundig ist eine Person nach erfolgreicher Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer, mit anerkanntem Abschluss als „Geprüfte(r) Schädlingsbekämpfer(in)“, mit der Prüfung zum Gehilfen oder Meister für Schädlingsbekämpfung.

Die drei Haupteinsatzbereiche für die Schädlingsbekämpfung sind der Gesundheitsschutz, der Holz- und Bautenschutz und der Pflanzen- und Vorratsschutz. Es kann auch jeweils eine Teilsachkunde für einen dieser Bereiche erworben werden.

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